Wie funktioniert ein Computer? Mit Kindern ein Sortiernetzwerk ausprobieren

Zahlen in einer zufälligen Reihenfolge lassen sich in einem sogenannten Sortiernetzwerk durch mehrfaches Vergleichen von je zwei Werten Schritt für Schritt der Größe nach sortieren. Wenn man das Netz auf Asphalt aufzeichnet und Kinder die Rolle der Sortierobjekte übernehmen, wird das Prinzip ganz schnell klar.

Die Idee stammt von einer Webseite, die ausdrücklich dazu auffordert, das vorgestellte Material zu verwenden, weiterzuentwickeln und weiterzugeben: http://www.csunplugged.org. Das Angebot wurde federführend von dem Neuseeländer Tim Bell aufgebaut. Als Professor an der University of Canterbury in Christchurch, Neuseeland unterrichtet er Studenten im Fach Software Engineering, interessiert sich aber auch für die kindgerechte Vermittlung grundlegender IT-Konzepte an allgemeinbildenden Schulen. „CSunplugged“ steht für „Computer Science Unplugged“. Gemeint sind Vorschläge für Projekte und Unterrichtseinheiten, die ganz ohne technisches Gerät Ideen der Informatik vermitteln. Die Webseite richtet sich in erster Linie an Lehrer, doch die vorgestellten Ideen lassen sich auch außerhalb der Schule in die Tat umsetzen

 

Zum Artikel der Computerzeitschrift CT

Computer Science Umplugged (Informatik ohne Computer verstehen)

Werbeanzeigen

Mitmachprojekt: Solarcup

Die fünfte Jahreszeit in Schleswig-Holstein hat wieder begonnen: das Sonnenfieber ist ausgebrochen! Von März bis Juni tüfteln Jungen und Mädchen wieder beim Bau kleiner Solarfahrzeuge, die mit vorgefertigten Komponenten , vor Allem aber eigenen Ideen und viel Fingerfertigkeit  zu erstellen sind. Seit 2009 organisiert das Glücksburger Zentrum für nachhaltige Entwicklung, artefact, diesen bundesweit einzigartigen Nachwuchswettbewerb, der das Interesse an Naturwissenschaften aber auch nachhaltiger Zukunftsgestaltung in alle Schulen im echten Norden trägt.

Hunderte von Teams zehn- bis achtzehnjähriger Kinder und Jugendlicher waren bereits in den letzten Jahren aktiv und fochten spannende Wettbewerbe um Preise und Pokale aus. Höhepunkt ist stets der Show down im Juni, wenn die Teams in verschiedenen Startklassen und Altersgruppen mit ihren „Lichtfressern“ bei den Vor- und Finalläufen gegeneinander antreten. Die Schnellsten werden auf der 2x 10 Meter-Bahn ermittelt, die Kreativsten führen ihre originell oder witzig gestalteten Sonnenmobile einer Jury vor, während sich die Solarboot-Bauer auf einer Wasserbahn messen. „Teilnehmerzahl und Begeisterung  nehmen von Jahr zu Jahr zu.“ berichtet der Initiator, Werner Kiwitt von artefact. „Dabei war es gerade im verflixten siebten Jahr nicht ganz leicht, den Wettbewerb wieder auf die Beine zu stellen. Angesichts der derzeitigen Flaute in der Solarbranche sind wir froh, mit der Jugend- und Sportstiftung der NOSPA, Fecon aus Flensburg, gp joule aus den Reußenkögen, Gröönstrom aus Niebüll und der Wattmanufactur aus Galmsbüll wieder Sponsoren gewinnen zu können, die diesen Nachwuchswettbewerb überhaupt erst möglich machen.“, so Kiwitt. Denn Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit  für die Energiewende ist wichtiger denn je!“ Wer sich früh anmeldet, hat umso mehr Zeit zum Experimentieren, denn das Solarcup-Finale um die Landespokale findet am 21. Juni statt – dem Tag, an dem die Sonne am längsten scheint.

mit freundlicher Empfehlung des Kultusministeriums lade ich Sie und Ihre SchülerInnen ein zur Teilnahme am  S-H solarcup

Insbesondere auch für Grundschulen im HSU- Untericht geeignet. Informiert am besten Eure HSU-Lehrkraft über dieses tolle Projekt.

Weitere Informationen auf der Solarcup Webseite